3-Minuten-Kirche am 8.9.2021

 

 

Im Urlaub in Dänemark haben wir auf einer Wanderung einige „Denk-Bänke“ entdeckt. Bänke, entlang des Weges, an dem viele Menschen auf Wanderung oder Spaziergang vorbeikommen. Auf jeder dieser Bänke war eine Plakette mit einem Spruch angebracht. Ein Spruch zum Nachdenken, bei der Pause, teilweise mit Blick auf die Ostsee. Eine Bank zum Auftanken, körperlich und geistig. Das fand ich eine schöne Idee, zum Übersetzen war allerdings das Handy nötig. Zumal ich neugierig war, welcher Ausspruch von Franz von Assisi sich hier verbirgt. „Beginne damit, das Notwendige zu tun, dann das, was möglich ist, und plötzlich tust du, was unmöglich ist.“ Das spricht mich gerade jetzt nach dem Urlaub noch einmal ganz anders an. Nicht nur der Urlaub ist zu Ende, auch die Ferien, alles geht wieder seinen gewohnten Gang und der Terminkalender für diesen Monat war schon vor dem Urlaub gut gefüllt. Da sind dann noch einige Dinge dazu gekommen und schnell ist der Aufgabenberg wieder groß und scheint unüberwindbar. Was tue ich zuerst, was zuletzt? Am besten alles auf einmal. Nein: „Beginne damit, das Notwendige zu tun, dann das, was möglich ist, und plötzlich tust du, was unmöglich ist.“

Ich denke, solche Punkte zum Auftanken, sind wichtig im Leben. Nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag. Wo sind die Punkte, an denen ich auftanken kann?

Gemeinsame Unternehmungen mit der Familie, eine halbe Stunde am Puzzlebrett sitzen oder lesen, Musik hören und singen, spazieren gehen. Auch Worte lassen mich auftanken, so wie die Worte auf der Bank. Worte aus Gesprächen, die mir gut tun oder auch Worte aus der Bibel, die mich immer wieder begleiten. So wie es im Psalm 119 ausgedrückt ist: „Herr, dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ Viele Menschen begleitet der Konfirmations- oder Trauspruch, so höre ich es oft in Gesprächen. Welches Wort begleitet Sie und lässt Sie auftanken? 

Viele Wort-Tank-Stellen wünscht Pastorin 

                                                                     

 

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Monatsspruch Oktober 2021

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.
(Hebr 10,24)
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